Auch die D-Straßen nach Swakopmund eignen sich hervorragend zum Schleppen. Wir haben so viel Möglichkeiten, dass wir uns kaum entscheiden können welchen Straßenabschnitt wir nutzen wollen. Optimal sind Stellen mit einem schattenspendenden Baum direkt an der Straße und einer Strecken von mindestens 2 km  ohne Kurve.

Vorgestern haben wir von Sessriem kommend ca 15 km vor unserer Lodge geschleppt. Es gab keine großen Probleme. Nur das übliche, dass die Piloten zu weit rechts oder links der Straße abgetrieben werden,  das Seil dann nicht auf die Straße fällt und sich in einem Dornengebüsch verheddert und verhakt, so dass der nächste Pilot einige Minuten länger in der Hitze warten muss. Mit der Winde selbst haben wir keine Probleme, schnurrt wie ein Kätzchen.

Vorgestern und gestern sind die Piloten Richtung Sessriem geflogen. Sessriem ist das Eingangstor in den Nationalpark mit der legendären Duene 45, die zwischenzeitlich nicht mehr beflogen werden darf. Gestern stand ich am Eingangstor, um auf die Landungen der Piloten zu warten. Prompt, nachdem Burki und Oliver gelandet waren, hielt ein Jeep. Der stark beleibte “Officer” stellte sich als Rancher des Parks vor und fragte, ob wir etwa die Absicht hätten mit diesen “Geräten” im Park zu fliegen, da dies strengstens verboten sei.  Als ich fragte, seit wann, sagte er, das sei schon immer verboten und wenn ich jemals dort geflogen sei,  dann wäre das illegal gewesen.

Wir haben uns in der Sossous Namib Lodge im Park für eine Nacht einquartiert und sind zum Sonnenuntergang ganz nach hinten, d.h. nach Sossousvlei gefahren. Gigantisch. Ein wahnsinniges Erlebnis. Markus und ich sind dann heute morgen um 4 Uhr aufgestanden und noch einmal nach hinten gefahren, um noch vor Sonnenaufgang eine der großen Dünen zu besteigen. Auf dem Rückweg hatten wir die Duene 45 passiert und mir ist die Kinnlade heruntergefallen als ich eine regelrechte Voelkerwanderung von Touris auf dem Grad sah.

Nach einem ausgiebigen Frühstueck haben wir uns entschlossen zurück nach Mariental zu fahren. Die Wetterprognosen sehen nicht allzu schlecht für diese Region aus. Unterwegs haben wir unsere deutschen Drachen – und Starrflügelkollegen in Burgsdorf besucht, die hier alljährlich von Anfang Dezember bis Mitte Januar versuchen Wahnsinnsstrecken zu erfliegen.
Jetzt sind wir wieder “Zuhause” in der Anib Lodge und hoffen auf gutes Flugwetter in den nächsten Tagen.

An alle Zuhause Gebliebenen herzliche Grüße von Sonja von “the one-woman-winch-tow-show”.

Even the D-roads to Swakopmund are ideal for towing. We have so many options that we can hardly decide which road section we want to use. Optimal places have a shady tree near the road and a stretch at least 2 km without any curves.

The day before yesterday we towed at Sessriem about 15km from our lodge. There were no major problems. Just the usual problem: the pilots sometimes ended up dropping the tow line far off the side of the road. When this happens the rope does not fall on the road and can end up tangled and stuck in a thornbush, forcing the next pilot to have to wait a few more minutes in the heat. We have no problems with the winch itself. It continues to purr like a kitten.

Vorgestern und gestern sind die Piloten Richtung Sessriem geflogen. Sessriem ist das Eingangstor in den Nationalpark mit der legendären Duene 45, die zwischenzeitlich nicht mehr beflogen werden darf. Gestern stand ich am Eingangstor, um auf die Landungen der Piloten zu warten. Prompt, nachdem Burki und Oliver gelandet waren, hielt ein Jeep. Der stark beleibte “Officer” stellte sich als Rancher des Parks vor und fragte, ob wir etwa die Absicht hätten mit diesen “Geräten” im Park zu fliegen, da dies strengstens verboten sei.  Als ich fragte,Yesterday and the day before, the pilots flew towards Sessriem. Sessriem is the gateway to the national park with the legendary Dune 45, which is prohibited from being flown. Yesterday I stood at the front gate to wait for the pilots to land. Immediately after Burki and Oliver touched down, a Jeep pulled up. The solidly-built “Officer” introduced himself as a park ranger and asked about our intentions to fly in the park with these “devices”, because it was strictly forbidden. I asked him since when, and he replied that was always forbidden, and if I had ever flown there then it would have been illegal.

We have taken rooms for the night in the Sossous Namib Lodge and drove back there into the sunset. An outstanding experience. Markus and I got up this morning at 4 AM to head out to climb one of the big dunes where we could watch the sunrise. On the way back we passed by Dune 45 and my jaw dropped as I saw a veriable barbaric invasion of tourists wandering on its slopes.

After breakfast we decided to go back to Mariental. The weather forecast doesn’t look too bad there. On the way we visited our German hangglider and fixed-wing colleagues in Burgdorf, who come here annually from early December until mid-January to try out new, crazy routes.

Right now we are “at home” at the Anib Lodge again and hope for good flying weather over the next few days.
Warm greetings to everyone back home from Sonja of “the one-woman-winch-towing-show”.

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