Heute wieder Blauthermik, aber mehr Arbeitshöhe. Der Wind früh morgens Süd. Dann Schlepp nach Ost. In der Luft drehte der Wind dann auf Nord. Alles nichts, um etwas großes geschlossenes mit dem Gleitschirm zu fliegen. Olli fliegt als erster Richtung der ausgemachten Richtung SO los. Markus hinterher. Armin kann im zweiten Schlepp dann folgen. Auf dem Hochplateau wird es dann sehr bockig, so das Olli und Markus sich zum Landen entschlossen.

Armin dreht vorher um und nutzt den Tag seine 300€ Wärbemildkamera für das Smartphone zu testen und versucht es gegen den Wind nach Norden. Das Experiment gelingt und kann scheinbar die Wärmebildkamera zum auffinden der Warmluftquellen helfend nutzen. Auch Armin ist von den sonst starken aber dafür wenig turbulenten Bedingungen die wir sonst hatten verwöhnt und entschließt sich auf dem Hochplateau noch die Salzseen abzufilmen und an der Lodge einzulanden.

Fazit: Es ist schon spannend und so eine einfache Wärmebildkamera kann helfen. Armin wird noch später dazu berichten.

Alle landen ohne Klapper, aber bei Bedingungen wo man die Bremse nicht länger loslassen will um immer aktiv fliegen zu können. Insgesamt hatte von den 5 Piloten nur einer einmal einen Klapper als ein Gewitter aufzog. Wir sind positiv überrascht, dass die Turbulenz für diese Thermikstärke relativ gering ist. Der CAYENNE5 ist gerade Richtung Schirmmitte sehr stabil. Vor allem beschleunigt ist keine sonst erhöhte Instabilität zu erkennen. Die Kiste läuft.

Wir fliegen alle im oberen Gewichtsbereich, da die die Thermiken stärker sind und das durchfliegen der Sinkgebiete besser gelingt. Gewitter oder starken Inversionen mit Winddrehern sind die einzigen unangenehmen Turbulenzerzeuger. Dusties sind bis jetzt nur in unteren hundert Metern eng und bockig.

Am Mittwoch haben wir die letzte Flugmöglochkeit. Leider ist das Wetter untypisch, was wohl auch mit dem El Nino Jahr zusammenhängt. Man kann praktisch jeden Tag fliegen und im Verhältnis zu unseren Flachland sind schlechte Tage in Namibia schon super Tage. Die Hammertage gab es aber weder für uns noch für die Segelflieger. Die Drachenflieger, die noch viel länger hier sein werden, kommen sicherlich noch in den Genuss dieser Hammertage. Schade für uns, aber wir freuen uns für sie.

Den Mittwoch werden wir ein letztes Mal zum Fliegen nutzen…

We have blue thermals again today, but more working height. The wind in the morning is south. We are towing toward the east. Higher up, the wind turned to the north. There is nothing to do except to fly as if you are one with your paraglider. Olli launched first in the appointed direction. Markus went after him. Armin was able to join both of them in the air on his second launch attempt. High up the flying was very difficult and Olli and Markus decided to land.

Armin first turned around to make use of the day to test his € 300 thermal imager for the smartphone against the wind to the north. The experiment succeeded and it looks like it is possible to use the thermal imager to help find hot air sources. Even Armin has been spoiled by the strong but minimally-turbulent conditions we have otherwise had here, and decided to do some filming of the salt lake while still in the air and then landed at our lodge.

Conclusion: It’s exciting that such a simple thermal imager can help. Armin will report more later.

All land without a collapse despite the tricky conditions. Alltogether, of the 5 pilots here, we have experienced only one collapse as a thunderstorm came up. We’re pleasantly surprised that the turbulence here is relatively low despite the strength of the thermals. The Cayenne5 is very stable toward the center of the screen. Above all, even by acceleration one does not notice an increase in instability. This baby can fly!

We all fly in the upper weight range because the thermals are stronger and it is easier to fly through the Sinkgebiete.

Thunderstorms or strong inversions with wind shifts are the only unpleasant turbulence generator. Dusties have so far only been tight and strong in the lower hundred meters.

Wednesday is our last chance to fly here. Unfortunately the weather is not typical, which probably has something to do with El Nino. One can fly almost every day here in Namibia, where even bad conditions are super days compared to our flatland-flying experience. We and the sailplane pilots have enjoyed some amazing weather days here. The hang glider pilots, who are here much longer, will surely soon get some more killer days for flying and we are happy for them (and a bit jealous).

We will use Wednesday for our last flight.

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